24 de gener de 2017

About Crime Fiction – Pick of the Week N° 10

[CrimeMag, 11 august 2012]

Thomas Przybilka


Canal i Artigas, Jordi / Martín Escribà, Àlex: La Cua de Palla. Retrat en groc i negre
Im Jahr 1963 begann Manuel de Pedrolo, Verleger der Ecicions 62, mit „La Cua de Palla“ eine katalanisch-sprachige Krimireihe innerhalb des spanischen Krimimarktes zu etablieren. Die Reihe mit schwarzen Illustrationen auf gelben Covern wurde ein Riesenerfolg. Noch heute lehnt sich die katalanische Krimispezialbibliothek „Biblioteca la Bòbila“ in L’Hospitalet in der Aufmachung ihres Newsletters „L’H Confidencial“ an die Kollektion „La Cua de Palla“ an. Jordi Canal i Artigas, Direktor der Biblioteca la Bòbila, und Àlex Martín Escribà, Professor für Katalanische Sprache und Literatur an der Universität de Salamanca, haben mit dem vorliegenden Buch die Geschichte dieser erfolgreichen schwarz/gelben Krimireihe ausführlich und umfangreich dokumentiert und sämtliche Stationen auf dem nicht immer leichten Weg der Edicions 62 von allen Blickwinkeln auf 167 Seiten beleuchtet. Die zweite Hälfte dieser Dokumentation ist einem gewaltigen Anhang gewidmet: Auf insgesamt 252 Seiten wird eine bemerkenswerte Bibliographie angeboten. Neben einer alphabetischen Autorenauflistung (ergänzt mit Geburtsort und Geburtsjahr/Sterbeort und –jahr) folgt eine „Cronologia de les Edicions Originals“ (auch hier haben die beiden Autoren umfangreiche Ergänzungen in Form von Fußnoten beigefügt). Es schließt sich eine „Filmografia Cronològica de les Adaptacions“, ebenfalls mit Fußnotenerläuterungen, an. Im Indexteil „Fitxes Filmogràfiques“ werden neben dem Entstehungsjahr, die Regisseure, Produzenten, Filmmusikkomponisten und die Darsteller aufgelistet. Die umfangreiche „Bibliografia“ verzeichnet „Llibres consultats“, „Articles generals“ und „Bibliografia sobre La Cua de Palla“. Der Indexteil „Catàleg“ beginnt zunächst mit den Bildtafeln der Cover der Reihe La Cua de Palla, es folgt die chonologische Auflistung der Titel „La Cua de Palla“ (Reihenkürzel: CP) von 1963-1970, weitergeführt durch die „Seleccions de la Cua de Palla“ (Reihenkürzel: SCP) von 1981-1996 und „El Cangur/Cua de Palla“ (Reihenkürzel: CCP) von 1996-1997, „La Nova Cua de Palla“ (Reihenkürzel: NCP) des Jahres 2006 und „Labutxaca/Cua de Palla“ (Reihenkürzel: BCP) des Jahres 2009 (alle Reihen mit Titel, Autor, Übersetzer, Erscheinungsfahr, Seitenzahl, Originaltitel, ggf. Filmographie). Neben den bereits genannten Indizes erschließt der „Índex de la Col-lecció i les Seves Adaptacions Cinematogràfiques“ diese sehr empfehlenswerte Dokumentation auf das Beste.
Jordi Canal i Artigas, geboren 1955 in Berga, ist Bibliothekar und der Direktor der Biblioteca la Bòbila in l’Hospitalet, der ersten Krimispezialbibliothek in Spanien, Herausgeber von „L’H Confidencial“ und Koordinator des „Premi internacial de novel-la negra L’H Confidencial“.
Àlex Martín Escribà, geboren 1974 in Barcelona, ist Professor für katalanische Sprache und Literatur, Koordinator des „Congrés de Noval-la i Cinema Negre“ an der Universitat de Salamanca. Er ist Autor diverser Bücher zum Genre, darunter auch „Catalana i criminal“.



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